Korrosions & Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)

Korrosions- und Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)–
Sichere Erkennung von Materialschäden

CUI - Corrosion Under Insulation
OSI - Onstream Inspection Service

Was ist die Korrosions- und Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)?

Die Korrosions- und Ablagerungsprüfung konzentriert sich auf das frühzeitige Auffinden von Schäden und Materialveränderungen, die durch Korrosion unter Isolierung (CUI) und Ablagerungen an der Oberfläche (OSI) verursacht werden. Diese Prüfungen sind besonders wichtig in Branchen wie der Öl- und Gasindustrie, Chemie, Petrochemie und in Kraftwerken, wo Rohre und Anlagen unter isolierenden Schichten oder aufgrund von Ablagerungen gefährdet sind.

Die Hauptziele sind das Frühzeitige Erkennen von Korrosion und die Beurteilung von Ablagerungen, um die Integrität und Sicherheit von Anlagen zu gewährleisten.

Vorteile der Korrosions- und Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)

  • Zerstörungsfrei: Die Isolierung muss nicht entfernt werden, um das Material zu prüfen.
  • Präzise Visualisierung: Innere Defekte und Ablagerungen werden sichtbar gemacht.
  • Schnelle Ergebnisse: Die Prüfung kann in kurzer Zeit durchgeführt werden, ohne den Betrieb zu unterbrechen (bei UT).
  • Korrosion unter Isolierung (CUI): Korrosionsstellen können unter Isolierungen genau lokalisiert und die verbleibende Materialstärke gemessen werden. Dies ermöglicht eine frühzeitige Beurteilung des Schweregrads der Korrosion, ohne dass die Isolierung entfernt werden muss.
  • Ablagerungsprüfung (OSI): Kann eingesetzt werden, um die Dicke von Ablagerungen in Rohren oder Behältern zu messen und festzustellen, ob diese die Funktionalität oder Integrität des Systems beeinträchtigen.

Haben Sie Fragen zum Verfahren? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne!

Haben Sie Fragen zum Verfahren oder möchten Sie wissen, welche Prüfmethode für Ihr Anliegen am besten geeignet ist? Kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter!

Wie funktioniert die Korrosions- und Ablagerungsprüfung?

Mittels Röntgenstrahlung

Die Röntgenprüfung (RT) ist ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, das Röntgenstrahlen verwendet, um Defekte und Veränderungen in Materialstrukturen zu erkennen. Bei der Prüfung auf Korrosion unter Isolierung (CUI) oder Ablagerungen (OSI) wird das Verfahren folgendermaßen durchgeführt:

  • Erzeugung von Röntgenstrahlen: Ein Röntgengenerator sendet hochenergetische Strahlen durch das zu prüfende Bauteil, wie Rohrleitungen, Behälter oder andere isolierte Strukturen.
  • Durchdringung des Materials: Die Röntgenstrahlen durchdringen das Material und werden unterschiedlich stark absorbiert, je nach Dicke und Dichte der durchstrahlten Bereiche. Korrosion oder Ablagerungen beeinflussen die Strahlung, da diese Defekte Materialdicke oder -struktur verändern.
  • Aufnahme auf einem Detektor: Auf der gegenüberliegenden Seite des Bauteils befindet sich ein Detektor, der die Strahlungsmenge erfasst, die durch das Material dringt. Dieser Detektor kann ein Röntgenfilm oder ein digitales Detektorsystem sein, das die Daten aufzeichnet.
  • Auswertung des Röntgenbildes: Das resultierende Bild zeigt Abweichungen in der Dichte oder Dicke des Materials. Korrosion oder Ablagerungen erscheinen als dunkle oder helle Bereiche, je nachdem, wie stark die Strahlung absorbiert wurde. So lassen sich Korrosionsstellen und Ablagerungen präzise lokalisieren.

Mittels Ultraschall

Die Ultraschallprüfung (UT) ist ebenfalls ein zerstörungsfreies Prüfverfahren, das hochfrequente Schallwellen nutzt, um die innere Beschaffenheit eines Materials zu analysieren. Bei der Prüfung auf Korrosion unter Isolierung (CUI) oder Ablagerungen (OSI) funktioniert die Ultraschallprüfung folgendermaßen:

  • Erzeugung von Ultraschallwellen: Ein Ultraschallprüfkopf (Transducer) sendet hochfrequente Schallwellen in das Material. Dies geschieht durch direkten Kontakt mit der Oberfläche des Bauteils, meist unter Verwendung eines Koppelmediums wie Gel, um den Schallübertrag zu verbessern.
  • Durchdringung des Materials: Die Ultraschallwellen breiten sich durch das Material aus. Wenn die Wellen auf eine Grenze stoßen, wie z.B. auf eine Materialveränderung durch Korrosion oder Ablagerungen, werden sie reflektiert oder gestreut.
  • Messung der reflektierten Wellen: Der Ultraschallkopf erfasst die reflektierten Schallwellen und misst die Zeit, die diese benötigen, um zurückzukehren. Diese Laufzeit gibt Aufschluss über die Materialdicke und zeigt mögliche Defekte.
    • Analyse der Ergebnisse: Anhand der zurückgesendeten Wellen kann die verbleibende Wandstärke des Materials bestimmt werden. Korrosion oder Ablagerungen, die das Material verändert haben, zeigen sich durch eine Reduzierung der Dicke oder durch Veränderungen im Schallbild.

Wann sollten Sie die CUI/OSI-Prüfung in Betracht ziehen?

Wenn Ihre Anlagen anfällig für Korrosion unter Isolierung oder Ablagerungen sind, bieten sowohl die Röntgen- als auch die Ultraschallprüfung eine effektive Möglichkeit, frühzeitig Defekte zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Beide Verfahren sind zerstörungsfrei und liefern präzise Ergebnisse, um die Sicherheit und Effizienz Ihrer Anlagen zu gewährleisten.

Fragen zur Korrosions- und Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)

Was ist die Korrosions- und Ablagerungsprüfung (CUI/OSI)?


Welche Prüfmethoden werden bei der CUI/OSI-Prüfung angewendet?


Wie funktioniert die Röntgenprüfung (RT) bei CUI/OSI?


Wie funktioniert die Ultraschallprüfung (UT) bei CUI/OSI?


Wann ist die Korrosionsprüfung unter Isolierung (CUI) notwendig?


Welche Arten von Ablagerungen werden durch die OSI-Prüfung erkannt?


Müssen Isolierungen vor der Prüfung entfernt werden?


Für welche Branchen ist die CUI/OSI-Prüfung relevant?


Welche Vorteile bieten RT und UT bei der CUI/OSI-Prüfung?

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